Jedes Unternehmen will authentisch wirken, doch woran macht man das fest? Die Forschung hat darauf eine unbequeme Antwort: Ob etwas authentisch ist, entscheidet nicht das Unternehmen, sondern der Kunde. Damit wird aus einem Marketing-Buzzword eine Frage an den ganzen Betrieb.
Für viele kleine und mittelständische Unternehmen mit knappen Marketingbudgets kann das wiederum eine echte Chance sein, denn oftmals schlagen einfache Rohformate teuren Hochglanzproduktionen.
Darüber spreche ich mit Prof. Dr. Jana-Kristin Prigge, Lehrstuhlinhaberin für BWL und Marketing an der Universität Würzburg, und Denisa Garcia, die bei FLYERALARM die Social-Media-Kommunikation verantwortet.
„Wir sind nicht einfach nur Mittelstand, wir sind der Mittelstand, weil unsere Kunden der Mittelstand sind.“ (Denisa Garcia)
„Authentizität wird in der Regel aus Kundensicht gemessen. Das heißt, Authentizität ist an der Stelle eine Wahrnehmung.“ (Prof. Dr. Jana-Kristin Prigge)
„Erzählt einfach Geschichten über euch, die echt sind und wahr sind.“ (Denisa Garcia)
**Themen der Folge**
🎯 Erst das Ziel, dann der Content. Employer Branding und Vertriebsunterstützung brauchen verschiedene Posts.
🪞 Authentizität ist eine Wahrnehmung beim Kunden. Wer sie erzeugen will, muss zuerst wissen, wofür das eigene Haus steht.
👥 Der billigste Test vor der Veröffentlichung: Wenn die eigenen Leute den Post befremdlich finden, stimmt die Richtung nicht.
📺 Der WM-Spot mit Präsident Knabe, hochkant im Selfiemodus gefilmt, mit Abbruch mitten im Satz. Warum das funktioniert.
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**⏱️ Kapitel**
00:00 Zwei Perspektiven auf Social Media: Forschung und Praxis
04:43 Welche Ziele Social Media im Mittelstand erfüllen soll
06:30 Wenn die eigene Zielgruppe der ganze Mittelstand ist
11:14 Authentizität ist eine Wahrnehmung, kein Bauchgefühl
16:13 Erwartungshaltung: Warum Hochglanz nicht automatisch schadet
17:48 Der Knabe-Spot, der absichtlich mitten im Satz abbricht
20:49 Menschen und Geschichten schlagen Grafik mit Call-to-Action
24:01 Kanalwahl und der Sprung zwischen offline und digital
29:34 Influencer: DNA statt Reichweite
36:53 KI im Marketing, die Angst vor Fake und der Glaube an Analoges
**Über die Gäste**
Prof. Dr. Jana-Kristin Prigge ist Lehrstuhlinhaberin für BWL und Marketing an der Universität Würzburg und leitet die Forschungsgruppe Digital Marketing & E-Commerce.
Denisa (Denny) Garcia verantwortet die Social-Media-Kommunikation bei FLYERALARM in Würzburg und ist dort im neunten Jahr. Sie begann im Community Management, baute im Digital Hub Teams und Geschäftsmodelle mit auf und arbeitete im Branchenvertrieb. Heute führt sie die Kommunikation durch einen Transformationsprozess.
**Links & Ressourcen**
Lehrstuhl für BWL und Marketing, Universität Würzburg: [https://www.wiwi.uni-wuerzburg.de/marketing](https://www.wiwi.uni-wuerzburg.de/marketing)
Prof. Dr. Jana-Kristin Prigge auf LinkedIn: [https://www.linkedin.com/in/jana-kristin-prigge-108289215/](https://www.linkedin.com/in/jana-kristin-prigge-108289215/)
Denisa Garcia auf LinkedIn: [https://www.linkedin.com/in/dennygarcia/](https://www.linkedin.com/in/dennygarcia/)
FLYERALARM: [https://www.flyeralarm.com/de/](https://www.flyeralarm.com/de/)
Arbeit Bildung Zukunft auf YouTube: [https://www.youtube.com/@arbeitbildungzukunft](https://www.youtube.com/@arbeitbildungzukunft)